Beschwerden & Anwendungsbereiche

Heuschnupfen & Allergien

Juckende Augen, laufende Nase, ein Kopf wie in Watte — für viele bestimmt das mehrere Monate im Jahr. Die chinesische Medizin setzt dabei deutlich früher an, als die meisten erwarten.

Zwei Phasen, zwei Vorgehensweisen

Die chinesische Medizin trennt die akute Phase von der Zeit dazwischen. Während der Saison geht es darum, die Beschwerden erträglicher zu machen; ausserhalb darum, jene Ebene zu stärken, die nach chinesischem Verständnis den Körper nach aussen abgrenzt. Ist sie schwach, dringen äussere Einflüsse leichter ein — was sich bei vielen Betroffenen auch darin zeigt, dass sie Zugluft schlecht vertragen und häufiger erkältet sind. Der aufbauende Teil gehört deshalb in den Winter, also mehrere Wochen vor dem erwarteten Pollenflug, meist als Verbindung von Akupunktur und einer Kräuterrezeptur über Monate.

Therapeutischer Ansatz

So läuft die Behandlung bei Allergien

In der akuten Phase werden Punkte im Gesicht und an den Händen genadelt; viele beschreiben, dass die Nase danach für Stunden freier ist. Die eigentliche Arbeit findet aber ausserhalb der Saison statt: über mehrere Wochen mit Akupunktur und einer täglich eingenommenen Rezeptur. Bei einem Kältebild kommt Moxa dazu. Wer im Januar oder Februar beginnt, hat bis zum Pollenflug genügend Vorlauf — ob sich etwas verändert hat, zeigt allerdings erst die folgende Saison.

Hinweis

Ersetzt keine ärztliche Behandlung. Bei Atemnot, Engegefühl im Hals, Schwellungen im Gesicht oder bekannter schwerer Allergie ist sofort ärztliche Hilfe nötig; ein verschriebenes Notfallset bleibt in jedem Fall dabei. Antiallergika und Asthmatherapien werden nicht ohne ärztliche Rücksprache verändert.

Häufige Fragen

Antworten zu den häufigsten Fragen rund um Heuschnupfen & Allergien und Traditionelle Chinesische Medizin.

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